10 Fragen an Petra Rode-Bosse 

10 Fragen an Petra Rode-Bosse 

22.09.2017 06:24

(1) Warum sind Sie die beste Kandidatin für Ihren Wahlkreis?
Im Wahlkampf haben mir viele Menschen gesagt, warum ich ihre Kandidatin bin. Dabei sind ganz unterschiedliche Punkte zur Sprache gekommen: Viele finden es gut, dass ich vorher außerhalb der Politik tätig war: „Du kennst das Leben und die Menschen.“ Andere sagen: „Bei dir merkt man, dass du es ehrlich meinst.“ Natürlich ist es auch eine Frage der politischen Positionen, die ich mit Herz vertrete: zum Beispiel eine Familienpolitik, die sich an einem modernen Familienbild orientiert, oder mein Engagement für mehr Gerechtigkeit. Viele Menschen im Wahlkreis haben aufgeschrieben, warum sie mich wählen wollen. Das hat mich sehr gefreut! http://www.rode-bosse.de/index.php/wir-waehlen-petra-276.html


(2) Wer ist/sind Ihr/e politischen Vorbilder?
Die frühere brandenburgische Arbeits- und Sozialministerin Regine Hildebrandt (1941-2001), weil sie den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Politik stellte, das Herz auf der Zunge trug und sich nicht verbiegen ließ.
Außerdem Elisabeth Selbert (1896-1986), eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“, der wir es maßgeblich zu verdanken haben, dass die Gleichberechtigung von Frauen und Männern heute im Grundrechteteil unserer Verfassung verankert ist.


(3) Wie lautet Ihre wichtigste politische Botschaft an die Wähler für den kommenden Sonntag?
Bitte gehen Sie wählen, wählen Sie demokratisch und geben Sie Ihre Stimme für mehr Gerechtigkeit.


(4) Wofür machen Sie sich in den ersten 100 Tagen im Bundestag stark?
Ich arbeite gern daran mit, die Weichen für mehr Gerechtigkeit zu stellen. Einige Beispiele, die wir schnell in Angriff nehmen müssen: Endlich Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen schaffen, eine Aufwertung und Besserstellung der Pflegeberufe erreichen, mehr Geld Infrastruktur investieren und die kostenfreie Bildung von der Kita bis zum Meister oder Master einleiten.


(5) Was sind ihre wichtigsten politischen Anliegen/Projekte für die nächste Legislatur?
Erstens: Starke Familien – dank Arbeitsplätzen mit langfristiger Perspektive, familienfreundlicher Arbeitszeiten, guter Betreuungsangebote und gebührenfreie Bildung von Anfang an.
Zweitens: Ein gutes Auskommen mit dem Einkommen – im Berufsleben wie im Alter! Zum Beispiel durch gerechte Steuern und Sozialabgaben und durch faire Renten.  
Drittens: Ein ländlicher Raum mit Zukunft! Dazu zählen gute Versorgungsangebote von der Gesundheit bis zum Handel, leistungsfähiges Internet und moderner Personennahverkehr.
Und dies alles in einem gestärkten und geeinten Europa.


(6) Wie wollen Sie einer drohenden Spaltung unserer Gesellschaft durch einen erstarkten Nationalismus begegnen?
Durch einen klaren Kurs pro Demokratie, pro Weltoffenheit, pro Toleranz. Jede Gesellschaft hält nur ein gewisses Maß an Ungleichheit und Ungerechtigkeit aus, ohne auseinanderzubrechen. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen für den Zusammenhalt der Gesellschaft! Wir treten für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit, eine Politik des Miteinanders ein, in Deutschland wie in Europa.


(7) Welches Ereignis hat Sie in Ihrem Wahlkampf besonders beeindruckt?
Im Wahlkampf führe ich viele gute Gespräche. Besonders beeindruckt haben mich die vielen jungen Leute, denen ich überall im Wahlkreis begegnet bin. Ihnen wird ja häufig nachgesagt, sie seien an Politik nicht interessiert. Ich habe das ganz anders erlebt: Zum Beispiel bei den Jusos, aber nicht nur da, habe ich viele engagierte, hochmotivierte und sehr gut informierte junge Menschen getroffen. Diese Begegnungen machen einfach Spaß!


(8) Warum ist Politik für Sie sexy?
Das ist für mich ein vollkommen unpassender Begriff im Zusammenhang mit Politik. Politik kann spannend sein, mitunter auch Spaß machen. Auch der Humor sollte nicht zu kurz kommen. Trotzdem bleibt es eine ernste Sache: Mir geht es vor allem darum, für die Menschen, insbesondere für diejenigen, die nicht auf Rosen gebettet sind, positive Veränderungen zu bewirken.


(9) Wahlkampf ist Stress! Wie haben Sie in dieser Zeit Ihr Privatleben organisiert?
Schon seit meinem Einzug in den Bundestag vor zwei Jahren ist Zeit für Privates ein schwieriges Thema: Innerhalb kürzester Zeit musste ich mich in Berlin zurechtfinden, in zahlreiche komplexe Themen einarbeiten und viele Termine im Wahlkreis absolvieren. 70- bis 80-Stunden-Wochen sind eher die Regel und keine Seltenheit. Das brachte für die ganze Familie große Veränderungen mit sich. Jetzt, im Wahlkampf, wurde die Intensität noch etwas gesteigert. Umso mehr gilt, was ich schon seit zwei Jahren praktiziere: auch kleinste Zeitfenster für nette Dinge nutzen und diese Momente bewusst genießen.


(10) Wo und mit wem verbringen Sie den Wahlabend?
Mit meinem Team und Parteifreunden in meinem Büro, wo wir die Wahlergebnisse verfolgen, erste Analysen anfertigen und Stellungnahmen abgeben werden.

Zurück

Einen Kommentar schreiben
Servicemenü
Kontaktinformationen

© Petra Rode-Bosse, MdB
Mitglied des Deutschen Bundestages

Am Rathaus 13
37671 Höxter

Telefon: +49 (0)5271 7575